Das Ostseebad Zingst ist die östlichste Gemeinde der reizvollen Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst.
Der traditionelle Charme in einem modernen und gleichzeitig bezaubernden Ambiente sprechen für einen Ostsee Urlaub in Zingst.

Feinsandige Strände und eine wohl einmalige Naturlandschaft – dafür steht Zingst. Die gut ausgebauten Rad- und Wanderwege laden zu ausgedehnten Touren mit dem Rad oder zu Fuß ein.

 

Martha Müller-Grählert

Martha Müller-Grählert wurde am 20. Dezember 1876 in Barth geboren. In Zingst verbringt sie ihre Kinder- und Jugendzeit. Sie arbeitet eine zeitlang als Hauslehrerin, bevor sie in Berlin eine Stelle als Redakteurin antritt.

Hier entsteht das Gedicht:

„Wo de Ostseewellen trecken an den Strand“.

Mine Heimat

Wo de Ostseewellen trecken an den Strand,
Wo de gele Ginster bleuht in´n Dünensand,
Wo de Möwen schriegen, grell in´t Stormgebrus, –
Da is mine Heimat, da bün ick tau Hus.

Well- und Wogenrunschen, wir min Weigenlied,
Un de hogen Dünen, seg´n min Kinnertied,
Seg´n uch mine Sehnsucht, un min heit Begehr,
In de Welt tau fleigen öwer Land un Meer.
Woll het mi dat Leben dit Verlangen stillt,
Het mi allens geben, wat min Herz erfüllt,
Allens is verswunden, wat mi quält un drew,
Hev nu Frieden funden, doch de Sehnsucht blew.

Sehnsucht na dat lütte, stille Inselland,
Wo de Wellen trecken an den witten Strand,
Wo de Möwen schriegen grell in´t Stormgebrus, –
Denn da is min Heimat, da bün ick tau Hus.

 

Eine Inschrift mit eben diesen Worten finden wir auf dem weißen Grabkreuz auf dem Zingster Friedhof, wo die Heimatdichterin zur letzten Ruhe gebettet wurde.

 

Martha-Müller-Grählert-Park
Seit dem 18. Juli 2006 erfreuen sich die Zingster und ihre Gäste an dem Martha-Müller-Grählert-Park. Er ist über den Nehmzowsgang (Verbindungsweg Störtebekerstraße/Kloster-straße) zu erreichen. Am Eingang informieren Tafeln über Leben und Werk von Martha Müller-Grählert.

 

Bild oben: [Fotolia: © pure-life-pictures]